Warum gibt es überhaupt Kuschelparties?
 
Liebevolle Berührungen sind  wichtig für unser körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden.
Wir alle wissen, dass Babys und Kinder sich nur dann gut entwickeln, wenn sie genügend körperliche Nähe und Streicheleinheiten erhalten.

Was wir hingegen meistens nicht wahrhaben, ist, dass liebevolle körperliche Zuwendung auch für erwachsene Menschen ausgesprochen wichtig ist.


Zum einen sind wir glücklicher und zufriedener, wenn wir genügend Kuscheleinheiten bekommen.

 

Aber wir leben in der Regel auch gesünder, denn angenehme Berührungen stärken unser Immunsystem, reduzieren Stresshormone, und können Angstzustände und Depressionen mildern. Sogar der Schlaf kann länger und tiefer werden.

 

 

haende2.png

 

Trotz dieser offensichtlichen Vorteile ist es für viele Erwachsene schwierig, eine ausreichende Taststimulation durch zärtliche Berührungen zu erfahren. Eine Phase der länger oder kürzer andauernden Partnerlosigkeit kennt wohl fast jeder von uns.
Und auch Menschen mit Partner bekommen aus den verschiedensten Gründen nicht immer das, was sie eigentlich bräuchten.
Oder, was sie bekommen, reicht einfach nicht...


Darüber hinaus besteht in unserer Gesellschaft generell eine große Unsicherheit, welches Maß an Berührung angebracht ist, und welches darüber hinausgeht. Wenn sich zwei gleichgeschlechtliche Menschen einfach nur liebevoll gegenseitig an den Händen streicheln, beginnt bereits die Angst, als homosexuell angesehen zu werden.

Auch sonst werden "harmlos" gemeinte körperliche Berührungen unter Erwachsenen oft fälschlicherweise als Ausdruck eines romantischen bzw. sexuellen Interesses interpretiert.
So kann es dann passieren, dass man Berührungen lieber vermeidet, und in der Folge auch noch bestimmte Ersatzbefriedigungen als Kompensation sucht. Dazu zählen beispielsweise übermäßiges Essen, Trinken oder anderer "ungesunder" Konsum. Ersatzbefriedigungen für ein menschliches Grundbedürfnis können jedoch nicht wirklich erfüllend sein.

Auch flüchtige sexuelle Abenteuer können Menschen nicht emotional befriedigen, wenn dahinter die Suche nach der Art von Körperkontakt steht, bei der man sich wirklich gemeint fühlt.
Sex dient dann oft als Mittel zum Zweck - und tatsächlich ist es für viele Singles leichter, Sex zu bekommen, als liebevoll gehalten, umarmt, berührt und gestreichelt zu werden.

Die Berliner Kuschelparty gibt Dir eine Möglichkeit, jedes Mal wieder neu auszuloten, wieviel Nähe Du gerade von jemand anderem möchtest, und welche Art von Berührung Dir in dem Moment gut tut.
Dadurch können sich neue Blickwinkel ergeben.
Jenseits von Kriterien der Partnerwahl wirst Du erstaunt feststellen, wie verschiedenartig (und angenehm) sich Berührungen von sehr unterschiedlichen Menschen anfühlen können.

Manchmal können sich dann ungeahnte Welten auftun, mitunter sogar mit einem Menschen, von dem Du das nie angenommen hättest.
Gerade durch den achtsamen, transparenten, nicht übergriffigen Rahmen der Berliner Kuschelparty können Menschen das Gefühl von Nähe und Körperkontakt neu entdecken.

Last but not least finden insbesondere Frauen einen Erfahrungsraum vor, der Übergriffe ausschließt, und Kuscheln nicht als Auftakt für sexuelle Handlungen begreift.